Medizinische Trainingstherapie
Die Medizinische Trainingstherapie (MTT) ist ein aktives, physiotherapeutisch-medizinisches Behandlungskonzept, welches auf trainingswissenschaftlichen und sportmedizinischen Grundlagen basiert.
Es verbessert spezifisch die Funktionen aller Strukturen des Bewegungsapparates inklusive des Herz-Kreislaufsystems und kann gestörte Funktionen wiederherstellen.
Die Medizinische Trainingstherapie ist eine Kombination aus Therapie, Prävention und Training und richtet sich an Personen, für welche das Wiedererlangen ihrer Alltagsfunktionen (nach Krankheit oder Unfall) notwendig oder das Erhalten und Verbessern ihres körperlichen Wohlbefindens wichtig ist. So werden die Nachbehandlungen einer Operation, eines Unfalls oder einer Krankheit zu einem genau dosierten, kontrollierten Prozess der Leistungssteigerung unter physiotherapeutischer Kontrolle.
Solche Trainingstherapien werden nicht nur von «Patienten im eigentlichen Sinn» wahrgenommen. Auch Leistungssportler aus verschiedenen Gebieten können sich ihr individuelles Programm zusammenstellen lassen, um gezielt bestimmte Funktionen zu fördern und trainieren.
MTT findet in Gruppen statt. Die vom Arzt schriftlich verordnete MTT hat im Anschluss an eine physiotherapeutische Einzelbehandlung zu erfolgen. Die Dauer dieses Rehabilitationsprogramms beträgt in der Regel drei Monate. Vor dem Trainingsbeginn in der Gruppe werden die individuellen Schwierigkeiten am Bewegungsapparat gemeinsam mit dem Physiotherapeuten ermittelt und die Therapie-/Trainingsziele festgelegt. Danach erfolgt die Einführung ins persönliche Programm an den Kraftgeräten und mit freien Übugen.
Während dem Training werden die Patienten überwacht und regelmässig kontrolliert. Das Trainingsprogramm wird laufend den Fortschritten angepasst. Es wird zwei bis dreimal pro Woche zu fixen Zeiten trainiert:
Montag bis Freitag:
Gruppe 1: 08.30 - 09.30 Uhr
Gruppe 2: 10.30 - 11.30 Uhr
Montag bis Donnerstag Abendgruppe: 18.00 - 19.00 Uhr
Freitag Abendgruppe: 16.30 - 17.30 Uhr